Wortenergetik – Eine neue Perspektive auf unsere Sprache

Geschrieben am von Marlon Melzer

Das Wort: Wortenergetik hat eine tiefe Bedeutung, sich der energetischen Ausrichtung der Sprache und ihrer Wörter bewusster zu werden.

Wortenergetik / Sprachenergetik

Lust auf eine Inspiration?

Mit Sicherheit sind die beiden Begriffe: Wortenergetik und Sprachenergetik völlig neu für dich. Google findet sie nicht und auch kein Buch trägt diese neue Wortschöpfung in sich. Ich habe diese zwei Wörter 2018 nach einer Meditation geschöpft. In dieser Zeit wurde mir klarer,
das Worte die Welt der Energien in einer wundervollen Weise spiegeln.

Wortenergetik beschreibt die Kunst, Worte als Energiefelder wahrzunehmen und einordnen zu können.

Da ich diese Methode völlig neu in unserer Welt definieren möchte, schenke ich dir hier einen Auszug aus meinem noch nicht veröffentlichten Buch: Wortenergetik – Die energetische Macht der Worte

Um Worte und Sprache in Tiefe begreifen und erfahren zu können, ist es notwendig sich grundsätzlich mit der Sichtweise von YIN und YANG zu beschäftigen. Das Yin Yang Konzept ist aus dem Dualismus entstanden. Eine wichtigere Inspirationsquelle, die für mich grundsätzlich viele nützliche Impulse hat, aber noch nicht zu Ende gedacht wurde. Somit sind die ersten Fragen, die in Bezug auf dieses Thema auftauchen: Was ist Dualität und wie kann ich sie sinnvoll nutzen?

Der Einstieg:
Dualität ist das Wechselspiel zwischen Gegensätzen wie hell-dunkel, weniger-mehr, gross -klein.
Unser Leben benötigt die Ganzheit der energetischen Elemente und diese finden in unserer natürlichen Dualität auch ihren natürlichen Lebensraum. So wie auch jedes Element einen Partner hat, so hat auch jedes Wort seinen. Das Antonym. Doch oft kennen wir dieses nicht!

Schauen wir uns nun die menschliche Sprache an.
Für mich ist gerade die sehr vielfältige deutsche Sprache ein Schlüssel zu urkulturellem Wissen. Die deutsche Sprache lässt ich tief ins Räderwerk der Schöpfung blicken, denn auch für mich gilt: „Am Anfang war das Wort!“

Mitte ist stets in Resonanz mit Mitteilung und unsere Kommunikation hat die Worte, als die zentrale Währung im Handeln mit Energien.

So hat nahezu jedes Wort sein Antonym, seinen Gegensatz. Ausgenommen davon sind Worte die in Mitte stehen. Der Weg ist ein Wort in Mitte und bildet das Zentrum der Dualität von Beginn und Ende, Start und Ziel.

Doch es gibt in unserem aktuellen Bewusstsein oft ein Grundsatz Problem. Wir erkennen keine Mitte, da uns noch nicht mal die genauen energetischen Antonyme bewusst sind. Ein Beispiel Leben und Tod ist für unser Gehirn eine Dualität. Doch genau das ist in meiner Wahrnehmung ein Irrtum. Das Leben ist in Mitte und spiegelt sich nicht. Das was sich gegenüber liegt ist die Geburt und der Tod als Ein und Ausstieg des irdischen Lebens als Mensch. Diese Dreiheit bilden wir aber nicht, indem wir den Tod und das Leben gegenüberstellen.

Wir haben also kollektiv einen Mangel, was unser Bewusstsein am kreieren von Wortpaare angeht.. Was uns beim Wort: „schwer“ noch „leicht“ fällt, ist bei den Worten wie: Macht, Mut, Raum, Füreinander usw. schon schwieriger. Doch so wie der Mensch mit der Betitelung Mann und Frau ein essenzielles Paar bildet, so haben auch Worte ihre sinnhaften Spiegelpartner. Wie eine Zelle ist oft aus einem Wort ein Antonym durch Teilung kreiert worden.

Los geht`s mit einem Beispiel:
YIN steht für das abnehmende Energieprinzip das Minus im Außen (Mond und Minuspol)
YANG für das zunehmende Energieprinzip, das Plus im Außen (Sonne und Pluspol)

Das YIN entschleunigt, entnimmt, ist unser „weniger werdend“, eine Kraft, die in Resonanz mit Stille, Ruhe und der Dunkelheit, der Nacht steht.
Das YANG treibt an, beschleunigt, ist unser „mehr werdend“, eine Kraft, die in Resonanz mit  mit Lautheit, Stress und Helligkeit und dem Tag steht.

Nun möchte ich dir einen kleinen Impuls anhand des Wortes: „Vertrauen“ schenken.

Vertrauen
Schau dir das Wort: Vertrauen einmal genau an. Kennst du das Antonym von Vertrauen?
Wenn dir jetzt ein Wort in den Sinn kommt offenbart das schon, wie du Gegensätze siehst.
Ob mit viel Raum, weniger Raum dazwischen oder was auch immer.

Das Wort VER-trauen trägt eine Silbe und ein Hauptwort. Die Silbe VER weist in den allermeisten Fällen schon auf das Energieprinzip YIN hin. Vergangenheit, Vergeben und auch Vertrauen. Ein Zustand der auch ver-geht und ver-gänglich ist.

Der Gegensatz bildet sich mit dem Wort Misstrauen. Auch wieder mit zwei Energien. Das Hauptwort und die Silbe Miss.

Was bedeuten nun VER und MISS. Dazu solltest du dich erstmal selbst in der Mitte betrachten. Das Vertrauen an deiner linken, weiblichen Hand und das Misstrauen an deiner rechten männlichen Hand.

Vertrauen ist in Resonanz mit Liebe. Misstrauen in Resonanz mit Angst. Angst und Liebe sind zwei sehr zentrale und wundervolle Potenziale unserer menschlichen Dualität und auch Kooperationspartner. Das ist uns oft nicht bewusst, da wir Liebe gerne von Angst trennen wollen.

ABGABE – an Andere
Ver-trauen gegenüber Anderen nimmt bezogen auf dich, deine Energie weg. Wenn du vertraust, übergibst du jemanden deinen Autoschlüssel, begibst dich in die Hände des Arztes und bist bereit abzugeben und etwas loszulassen. YIN

ZUGABE – Zu Dir
Dem Gegenüber steht das Misstrauen. Dieses hält deine Energie bei dir.
Du bist eher nicht bereit Anderen etwas zu geben, möchtest an deinem Festhalten. YANG

SPIEGELUNG

Natürlich kannst du auch dir selbst Gegenüber Ver und Misstrauen. Nach Innen ist das Prinzip stets gespiegelt. Auch das solltest du an dieser Stelle verstehen. Im Innen ist die rechte Gehirnhälfte dein YIN und im Außen ist es deine linke Körperhälfte. Auch wenn das ziemlich komplex ist, so ist das auch bei Worten so.

YIN nach Außen – Ich vertraue Anderen und geben meine Führungsenergie ab.
YIN nach Innen – Ich vertraue mir selbst und nehme meine Führungsenergie an.

YANG nach Außen – Ich misstraue Anderen und nehme meine Führungsenergie an.
YANG nach Innen – Ich misstraue mir und gebe meine Führungsenergie ab.

Alle 4 Energie Prinzipe sind sinnvolle Wege, die es dosiert zu nutzen gilt. Ich werde in meinem Leben situativ alle diese Wege brauchen u mich und Andere menschlich-human zu führen.

Widmen wir uns nun dem Wort: TRAUEN. Es ist das Führungswort. Das Wort in Mitte und in Resonanz mit einem weiteren zentralen Mitte-Wort.

Das sich trauen, steht zwischen Liebe und Angst und ist in Resonanz mit dem Wort: MUT. Es braucht Mut um zu ver und zu misstrauen. Traust du dich etwas, bist du in deiner Schöpferkraft und kannst manifestieren, lieben, erleben und dein Leben lebendig gestalten.
Das jedoch idealerweise in bewusster und unbewusster Akzeptanz von sowohl dem bewussten Vertrauen als auch dem bewussten Misstrauen.

Das Trauen ist als das Mitte-Wort aus der YIN Energie des Vertrauens und der Yang Kraft der YANG Energie des Misstrauens.
Ver und Misstrauen ergänzen und stützen das Wort. Alle drei Begriffe dürfen von dir gelebt werden.

Schau doch mal nach, ob du noch im Widerstand mit einem dieser Worte bist?
Es wird deine Schöpferkraft und deine Balance fördern, in Liebe und Akzeptanz mit diesen Worten und Potenzialen zu gehen.

Marlon Melzer – Energiegeometrie – Wortenergetik

 

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