Was bedeutet Dualität und was ist Polarität – Definition

Geschrieben am von Marlon Melzer

Wenn wir Menschen in einen bewussteren Prozess kommen, das Leben mehr in Ganzheit verstehen zu wollen, landen wir irgendwann bei dem Begriff Dualität und Polarität. Mit diesen Begriffen schauen wir tief in das Räderwerk der Schöpfung, offenbaren aber auch unsere eigene Selbstwahrnehmung gegenüber diesen zentralen Begrifflichkeiten.

Was heißt Dualität?

Wenn wir Menschen tiefer in das Räderwerk des Lebens schauen möchten, gelangen wir irgendwann zu dem Begriff:  Dualität.

Nun gibt es im Internet bis heute keine klare Definition auf die wir uns als Weltgemeinschaft einigen konnten. Egal ob Physik, Chemie, Philosophie oder Spiritualität, jeder Bereich hat seine eigenen Definitionsformen. Um den Begriff Dualität jedoch für das menschliche Bewusstsein transparenter zu machen, sollten wir uns das Wort einmal genauer ansehen.

In Dualität steckt der Begriff dual – „eine Zweiheit bildend“. Es handelt sich also um einen Ausdruck, der grundsätzlich eine Zweiheit beschreibt. Dieser Begriff definiert jedoch damit noch nicht in welcher Beziehung zwei Teile nun genau zueinander stehen. Oft wird im Internet Dualität mit Spaltung und Trennung in Verbindung gebracht. Eine Zwietracht der Zweiheit also, die sich von der Einheit, der Einheitlichkeit entfernt. Doch das ist erstmal eine interpretative Wertung desjenigen, der sich diese Definition erdacht hat.

Sieht man sich Dualität genauer an und fühlt selbst rein, so kann man auch wahrnehmen, dass Dualität mehr als nur ein „getrenntes System“ ist.

Dualität bewertet oder beschreibt also nicht wie zwei Teile zueinander stehen, sondern zeigt erstmal nur auf, dass zwei Teile grundsätzlich in Beziehung stehen.

Das was wir Menschen gerne draus machen ist jedoch, dass wie es mit unserer eigenen Wertung zu stark vermischen.

Wir bringen Dualität dann gerne in die Resonanz der „bösen“ Trennung und geben ihr eine Schuld daran. Eine Zwietracht, die sie zu verantworten hat.
Damit machen wir es uns jedoch sehr leicht, denn wer eine Schuldige ausmacht, verliert auch eine Form der Selbstverantwortung.
Wir werden wir dem recht neutralen Wort: Dualität damit überhaupt nicht gerecht. Dualität ist ein Potenzial, dass es zu nutzen gilt.

In dem wir dem Wort: Dualität eine Schuld zusprechen, geben wir dem Wort auch eine große Verantwortung und mit ihr eine Macht, dessen Kraft sie nicht gerecht werden kann.

Schauen wir uns daher das Wort etwas neutraler an, ohne eine ablehnende oder komplett verbundene Haltung mit dem Wort zu erzeugen. (#Co-Abhängigkeit) Denn oft sind es unsere eigenen Gefühle, die Worte mit einer zusätzlichen starke Wertung belegen.

Dualität ist also weder rein „böse“ noch rein „gut.“ Es ist ein sowohl als auch. Eben diese duale Beziehung beschreibt genau das Wort: Dualität.

Dual sind zwei Teile, die sowohl in Ablehnung als auch in Anziehung stehen können. Dual kann ein Liebespärchen sein, aber auch zwei Kämpfer in einem System. Je nach dem wie der Betrachter oder die Mitwirkenden es situativ erfassen. Denn es ist unsere eigene Dualität in der wir werten dürfen und somit Dingen ihren Wert geben können.

Ein Schöpferkraftprinzip. Genau das macht Dualität ja so spannend und lässt in unserer Akzeptanz einen Raum entstehen. Ein wertvolles Spielfeld, dass es braucht etwas wundervolles zu kreieren. Ein Wunder der Dualität, dass sich in ihrem  Inneren und in der Kooperation unser Gegensätze bildet:

Unsere menschliche

IN-divi-DUALITÄT

Dualität ist also  grundsätzlich ein wertneutraler Raum, der genug Platz bietet, damit wir  Menschen in ihm auch unseren Eigenwert manifestieren können. Alles in Verbindung mit den Beziehungsebenen, wie etwas im Augenblick, im Verhältnis zueinander steht.

Manche Menschen glauben, dass Dualität auch sofort das WIE definiert. Also wie zwei Teile, Energien, Menschen oder sonstige wirkende Kräfte in Beziehung zueinander stehen. Doch das ist in meiner Wahrnehmung nicht ganz korrekt.

Das WIE  zwei Energien in Beziehung stehen, beschreibt ein anderes Wort. Polarität. Polarität definiert, wie im Rahmen der Dualität zwei Energien, Teile, Menschen usw. in Beziehung zueinander stehen. Lehnen sie sich im Augenblick gerade ab oder ergänzen sie sich? Sind sie neutral oder agieren sie gegeneinander und sind ablehnend wirkend?

Polarität beschreibt also eine polare Energiebeziehungsvielfalt. Wenn ein Mensch z.B stark polarisiert, löst er starke Energien aus, die zu Wechselwirkungen und auch starken Resonanzen führen. Diese Resonanzen können positiv oder negativ sein. Sie können sich aber auch kooperierend zeigen (#miteinander). Das bedeutet, dass sie sowohl etwas Positivität als eben auch etwas Negativität mitbringen.
Kritisches und Lobendes, Trennendes und Verbindendes somit in den Prozess des Austausches mit einbringen. Wie eine lebendige Lebenspartnerschaft, die auch beide Seiten harmonisch zu integrieren weiß.

  • Dualität beschreibt also, dass zwei Kräfte miteinander agieren. Sie bildet also grundsätzlich einen Raum
  • Polarität definiert wie zwei oder mehrere Kräfte miteinander agieren. Sie bildet also einen Beziehungszustand.

Können wir diese beiden Worte besser einordnen, erhalten wir auch die Chance dahinter zu blicken,
was passiert, wenn in einer Dualität, Teile sich nicht nur einseitig trennen oder verbinden, sondern bewusst miteinander kooperieren.

Auf Kooperation basiert sowohl unsere Schöpfung als eben auch unsere natürliche Evolution.

 

Marlon Melzer

Buchauszüge: „In Resonanz mit Mitte“
Mitt3 – „Das Räderwerk einer evolutionierten Schöpfung“ 

 

Mehr Lust auf Inspiration? 

  • Wie entscheiden wir Menschen eigentlich? Welche Muster gibt es? Hier
  • Welche drei Dimensionen gibt es grundsätzlich? Wie werden sie definiert? Hier
  • Was ist sind unsere UR-teile? Geist MIT Materie. Hier

 

Eine Formel des Lebens:
#Singularität-1 mit(#Polarität) #Dualität-2 erzeugt #Trialität-3 (#Mitte)

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