Gibt es Zufälle?

Geschrieben am von Marlon Melzer

Es gibt keine Zufälle, oder? Vor ein paar Tagen ist mir das Wort: Zufall wieder zugefallen. „Ein Zufall ist, wenn dir etwas zufällt.“ Bestimmt kennst du den Glaubenssatz, der den Kern der spirituellen Welt ausmacht: „Es gibt keine Zufälle.“ Ich bin diesem eine Zeitlang im Leben gefolgt. Durch viele bestimme Vorfälle in meinem Leben kam […]

Es gibt keine Zufälle, oder?

Vor ein paar Tagen ist mir das Wort: Zufall wieder zugefallen.

„Ein Zufall ist, wenn dir etwas zufällt.“

Bestimmt kennst du den Glaubenssatz, der den Kern der spirituellen Welt ausmacht:

„Es gibt keine Zufälle.“

Ich bin diesem eine Zeitlang im Leben gefolgt. Durch viele bestimme Vorfälle in meinem Leben kam ich zu der Erkenntnis, dass es keine Zufälle geben kann.

So leicht wie ich mir die Sache mit diesem Glaubenssatz machte, ist sie jedoch nicht. Doch das brauchte Mut für einen zweiten bewussten Blick …

Wir machen uns die Welt gerne leicht und meinen aus Etwas das Alles machen zu müssen!

Am Beispiel: Zufall ist das sehr deutlich erkennbar.

„Nichts ist zufällig“ 

Wenn ich ein Wort kategorisch für sinnlos erkläre, leutet meine Mitte. Denn diese sagt mir, dass mein Leben MIT Zufällen lebt und ich achtsam mit diesem Potenzial sein sollte, auch wenn ich es gerade für nichtig erklären will.

Der  energetische Gegensatz von Zufall ist die Bestimmung.

Eine Art: Planung, die oft unbewusste und seelische Absprache ist. Hole ich diese als ein Aspekt meines Lebens MIT mit ins Boot komplettiere ich mein Schiff.

So stehen sich Bestimmung und Zufall nun als gegensätzliches Paar gegenüber.

Das was unser Verstand (Ego)nun am liebsten tut, ist sich entscheiden zu wollen. Für das Eine und gegen das Andere. Es fühlt sich leichter an die Singularität zu leben, als die Dualität zu akzeptieren. Wir finden so schneller Orientierung.

Dabei ist erst in der energetischen Mitte, unser Blick aufs Ganze frei!

Doch was ist die energetische Mitte in Bezug auf Zufall und Bestimmung?

Mitte bedingt das „sowohl als auch.“

Eben MIT beiden Teilen.

Doch Kann ich wirklich selbst akzeptieren, dass es sowohl Zufälle gibt, als auch Vorherbestimmte Aspekte in meinem Leben?

Schwer! Denn genau diese Akzeptanz der beiden Gegensätze bringt mich in eine Mitte und somit in eine sehr komplexe Schöpferposition, die für unser Bewusstsein oft unangenehm ist. Der Grund, sie fordert unsere Achtsamkeit und Bewusstheit ein.

Ich darf nun für mich situativ erfahren und erkennen, wann etwas in das Resonanzfeld der unbewussten Vorherbestimmung fällt und wann etwas völlig zufällig passiert.

Das kann unser Bewusstsein stressen, denn wir müssen dadurch ja immer wieder neu reflektieren, anstatt dem einfachen Glaubenssatz so leicht zu folgen.

Es wäre doch so ein-Fach gewesen …

Lebe keine Illusion, die Welt ist vielschichtig und dadurch so genial.

Indem wir sagen, dass es überhaupt keine Zufälle gibt, spiegeln wir uns natürlich mit den Menschen, die alles für zufällig halten. In Mitte löst sich diese Spiegelung in der Akzeptanz auf. Nun muss individuell auf die unbewussten Absprachen auch die natürlichen Zufälle geschaut werden.

Unser Leben ist natürlich nicht im Vorfeld vollständig durchorchestriert worden.

So ein kompletter Plan wäre für jede Seele  der Tod ihrer lebhaften Erfahrung mit dem Ungewissen. Eine Seele braucht auch Chaos, um sich darin zu erfahren. Wie langweilig ist ein Plan, den alle genau befolgen müssen und der im Vorfeld bestimmt wird.

Das Leben ist keine preußische Schule!

Und doch gibt es viele seelische Absprachen. Viele die uns völlig unbewusst sind und die wir doch spüren, wenn wir plötzlich auf einen Menschen treffen, dem wir uns auf sonderbare Weise sehr verbunden fühlen …

Lass uns heraus finden, welche Kraft also hinter unserer Verbindung steckt …

Marlon Melzer

 

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