Ein ganzheitlicher Blick in und auf unsere äußere und innere Welt in Zeiten von „Corona“.

Geschrieben am von Marlon Melzer

Ein Virus überrascht uns Menschen. So schnell wie er kam, wollen wir ihn am liebsten auch wieder loswerden. Doch was will er uns sagen? Zeit, der Menschheit im Kollektiv ins Auge zu sehen und sich dabei auch selbst reflektieren zu dürfen. Wo standen wir, wo stehen wir und wie können wir morgen noch standhaft stehen? Schauen wir einmal auf das Innen und Außen unserer Welt.

Corona ist da!  Wir erleben eine weltliche Phase, in der uns ein Virus in allen Lebensbereichen bedroht. Doch kann es uns auch etwas mitteilen wollen?

Blicken wir einmal auf unsere Welt. (Unser Außen)

Seit Wochen hält uns das Virus COVID-19, oder der „Coronavirus“, wie er umgangssprachlich heißt, in einer energetischen Anspannung.  Wir erleben eine weltliche Verunsicherung und auch einen weltlichen Zusammenhalt. Noch! Das Virus und die mit ihm ausgelöste Krise hat auch das Potenzial, unsere Welt noch mehr zu entzweien. Gerade dann, wenn wir nicht im Kollektiv am selben, sondern nur noch am eigenen Strang ziehen.
Unser Miteinander wird das Nadelöhr der Krise sein und aktuell stellt es uns vor die größte menschliche Herausforderung unserer Zeit …

„Chance auf Spaltung und Chance auf Mitte“

Das Virus fährt wie ein Schnellzug durch unser Bewusstsein und verursacht dadurch einen Überhang an negativer Energie in uns. Wir haben Angst die Kontrolle zu verlieren und wollen an unserer „Normalität“ festhalten.

War unser Alltag für viele gestern noch ein ewiges Hamsterrad, so wünschen wir es uns morgen wohl schon sehnlicher zurück als gedacht.

Das Virus schafft etwas, was keine Therapieform hätte schaffen können, es bringt uns Klarheit, unseren Ängsten ins Auge zu schauen. Bevorzugt die Ängste, für die wir vorher schlichtweg kein Bewusstsein hatten.

Doch von was bereinigt sich unsere innere und äußere Welt da gerade?

Wir bereinigen uns von einer zu dicken Luft, die wir über Jahrzehnte eingeatmet haben. Ihrer waren wir uns nicht bewusst, weil wir dachten sie sei in dieser Stärke „normal“.

Die Energie dieser extremen Stärke, der “Dicke Max“ seiner Welt sein zu dürfen und die Oberflächlichkeit des „voll geil alles“ zu erleben, war wunderbar. Die 90er pushten uns am Neuen Markt ins Hyper Hyper der Globalisierung. Bis heute haben wir in der westlichen Welt gepowert, übertechnisiert und überverfachlicht und uns das Leben selbst oft schwerer gemacht, als es eigentlich ist. Genau diese Superlative waren schön, doch eben womöglich auch ein „zu viel“. Wir vergessen gerne eine grundsätzliche Regel der Natur. War gestern noch alles „zu fett“ wird es morgen schon sehr viel dünner sein …

„Auf jede Resonanz folgt zu seiner Zeit eine Gegenresonanz und das ist keine Binsenweisheit der Esoterik.“  

Ist diese Zeit nun gekommen und wie können wir sie besser durchleben?

Wir Menschen haben unsere Maximale gelebt und nun zollen uns diese mit einem voranschreitenden Minimalismus ihren Tribut. Gestern noch auf der Arbeit alles gegeben, heute schon nichts mehr zu tun. Eine „Corona Realität“ in vielen Betrieben. Diese neuen Umstände führen uns automatisch zu der Frage aller Fragen. Sie darf sich auch jeder von uns selbst stellen. Folgt nach einem uns völlig normalen „zu viel“ nun auf längere Sicht ein unnormales „zu wenig“? Und wenn ja, werden wir nach unserem westlichen Maximal auch ein Minimal überstehen, um nun endlich unseren Platz der Mitte und Ausgewogenheit zu finden? Doch was genau prägt diese „Mitte“ eigentlich?

Unser menschliches „genug“.

Eine Aufgabe, die zur Gabe der Zukunft werden kann. Die Zeit drängt so stark, wie unser ewiger Drang an den äußeren Grenzen unseres Lebens nach Sinnhaftigkeit zu suchen.
Über einen längeren Zeitraum haben wir ein sehr einfaches menschliches Haltungsmuster gelebt. Ein „Alles oder Nichts“. (Hier erfährst du mehr über die drei menschlichen Grundhaltungsmuster)
Wir Menschen liebten unser „höher, schneller, weiter“ System, um der oder die Beste sein zu können. Medien und Menschen  polarisieren gerne, doch beim Streben nach Extremen bleibt eben oft zu wenig Raum für ein inneres Zentrum. Uns Menschen geht beim Virus buchstäblich die Puste aus …Doch es gibt auch ein Hoffnungsschimmer.

Die Luft wird aktuell sehr viel dünner.

Eine grosse Chance für uns. Feinere Energien sieben unsere Verunreinigung einer übertriebenen Globalisierung aus, so wirkt es. Fanden wir doch auch hier wenig Maß der Mitte. War etwas zu lange „sehr dick“, kann es folglich schnell zu einem „sehr dünn“ werden.
Insbesondere die Natur spiegelt uns dieses natürliche Resonanzprinzip aktuell wieder.

„In Venedig ist das Wasser plötzlich klar und in China die Luft wieder sauber“  

War unsere sinnbildlich zu dicke Welt, die Ursache für diese Gegenresonanz einer Feinstofflichkeit?

Das Coronavirus greift vorrangig primär unsere wirtschaftlichen Ballungszentren an. Noch wenig Corona in Afrika, aber viel in China und Europa. Nun ist das Virus auf Reise in die USA. Wir wissen nicht, wie stark es die Welt noch treffen wird.

Doch Fakt ist, wir wurden schon getroffen!

Genau da, wo wir in unseren Industriestaaten am empfindlichsten sind, an unserem Geldhahn. Corona wird unsere wirtschaftliche Progression und unternehmerische Aggression schwächen und lässt uns nur hoffen, dass wir in dieser Wechselwirkung nicht zu stark in eine Rezession und Depression verfallen …

Es geht für unsere Menschheit darum zu lernen, wie wir unsere Welt betrachten. Wir haben vor lauter „Stärke“ die Klarsicht verloren und den eigenen Boden unter den Füssen nicht mehr ganzheitlich wahrgenommen.

„Mit jedem klareren Wasser können wir besser auf den Grund sehen und mit jeder klareren Luft wieder mehr in die Ferne schauen. Genau das passiert gerade energetisch in und um uns.“

 

Ein Blick auf den Grund ist wie ein Blick nach innen. Doch was sehen wir auf diesem Grund und was spiegelt sich im Wasser? In der griechischen Mythologie erkannte Narziss sein Spiegelbild im klaren Wasser. In einem trüben Wasser wäre das undenkbar gewesen. Wir haben also die neue Chance uns durch die Klarheit neu zu reflektieren.

„Doch welches Bild spiegelt uns da und welches unsere Menschheit im Kollektiv?“   

 

Schauen wir nun einmal tiefer in unsere Welt. (Unser Innen)

Wir empfangen täglich neue Nachrichten, die uns in Sorge und Angst versetzen. Wie machtvoll Worte sind, wird uns sicherlich in diesen Tagen besonders deutlich, denn sie verändern uns.

Virus, Epidemie, Pandemie, Ausgangssperre, Notvorräte, Panikkäufe, Ausnahmezustände.

„Worte sind Energieträger und verteilen ihre Energien an und in uns“

Das Virus bringt uns auch begriffsenergetisch mit vielen neugewichtigen Worten in einen direkten Kontakt. Über allen Begriffen steht jedoch das Wort: Angst. Ob die Resonanz von Sorge, Ohnmacht, Wut und auch Hilflosigkeit, sie alle finden eine starke Nähe zum menschlichen Gefühl der Angst.
Doch ist Angst etwas Schlechtes? Nein! Nur „zu viel“ von ihr, bringt uns Menschen in eine energetische Schieflage, eine sogenannte Disbalance. Der Grund ist simpel wie schön.

 Liebe und Angst sind Spiegelpartner, die sich stets versuchen auszugleichen.          

Liebe und Angst ziehen sich an, lehnen sich ab und können sich sogar ergänzen. Es liegt an uns, wie wir beide Energien menschlich leben.
Bin ich in totaler Angst, ist Liebe kaum noch vorhanden. Bin ich in totaler Liebe, habe ich so gut wie keine Ängste mehr. Beide Zustände sind zwar menschlich, aber auf Dauer wenig erstrebenswert, denn es handelt sich hier um Radikale. Solche Extremenergien haben einen entscheidenden Nachteil, sie sind weit entfernt von der Resonanz der Mitte. Dennoch bieten sie uns die Möglichkeit zwischen ihnen diese Mitte zu erfassen.

„Mitte in uns, ist wie die Mitte unserer Erde, permanent anziehend.“          

Der Erdkern liegt zwischen Nord – und Südpol tief im inneren der Erde. Er spiegelt uns dort im Außen, was im Inneren unseres Körpers zwischen unseren Lungenflügeln liegt. Eine Strahlkraft, die aus unserem menschlichen Zentrum heraus entspringt.

Unser Herz ist das Symbol für unsere innere Mitte und hat die intensivste menschliche Strahlkraft.

Das Herz wird durch unsere menschliche Angst vor Gefahren geschützt und kann durch unsere menschliche Liebe heilen. Schutz und Heilung sind in dieser Zeit lebenswichtige Energien.
Verantwortlich für diese zwei Funktionsweisen in uns, ist unser Ego und unsere Seele. Nur in ihrem Verbund können wir Krisen sattelfest meistern.

„Unser Ego ist darauf aus, unseren Körper zu schützen, unsere Seele hingegen hat die Möglichkeit ihn auch zu heilen.Wir sind es, die beiden Anteilen in uns ihren ausgewogenen Wert zusprechen.“

Die Seele und das Ego im Verbund zu erfahren, wir die zentrale Aufgabe der Menschheit im nächsten Jahrzehnt sein.  Sinnvoll sich damit einmal genauer zu befassen.
Eine inspirative Tabelle bietet uns einen ganzheitlichen 3D Blick auf unser Bewusstsein.

 3D – Ganzheitliches Bewusstsein

Unser EgoMediator MenschUnsere Seele
BewussterQuellbewussterUnterbewusster
Aktiver
ausgerichtet
Vermittelnder
ausgerichtet
Passiver
ausgerichtet
Grobstofflicher
orientiert
Ganzheitlicher
orientiert
Feinstofflicher
orientiert
SchützenderDosierenderHeilender
Angst
orientierter
Kohärenz
orientierter
Liebe
orientierter
Nach außen
gerichteter
Zentral
gerichteter
Nach innen
gerichteter
RationalerMediativerIntuitiver
Fremd
gerichteter
Miteinander
gerichteter
Selbst
gerichteter

©Copyright  Tabelle:  Das Innere Menschliche Team aus dem Buch „Die Resonanz der Mitte“ von Marlon Melzer

 

In der aktuellen Lage sollten wir begreifen, wie wichtig es ist, das Ego und die Seele als sinnvolle Orientierung und Hinweisgeber einzusetzen. Zu viel Ego wird zu überhöhter Angst führen und diese zu wiederum übermäßigem Stress, den wir zusätzlich damit noch selbst befeuern.

Ein erhöhter Stresspegel ist Gift für die Abwehr eines Virenangriffes

Stress verursacht Überspannungen in Körper und Geist. Daher muss die Devise unseres Bewusstseins sein, sich trotz widriger Umstände sinnvoll auszubalancieren.  Achtsamkeit und etwas Sorge ja, Panik und viel Angst nein. Wir Menschen haben einige verborgene Schutz und Heilpotenziale,
die wir gerade in dieser Zeit nun (re)aktivieren sollte. Welche das sind, erfährst du in diesem Beitrag.

„Die Schlüsselenergie unseres Geistes mit unserem Körper ist Kohärenz.“

Sie schützt und heilt uns auch zu Krisenzeiten so gut, wie es die Umstände zulassen.

„Was Kohärenz bedeutet und wie wir sie selbst fördern können.
Welche Energien ich nun in meinem Geist aktivieren, balancieren und vor allem führen sollte.“

Wichtige Inspirationen zu diesen Themen findest du hier.

Artikel von Marlon Melzer – Autor des Buches „Die Resonanz der Mitte“

Kommentare

Seit Veröffentlichung dieses Artikels sind bisher 21 Kommentare bei mir eingegangen:
  • Artikel

    Geschrieben am von Vossi

    Gut geschrieben

    • RE: Ein ganzheitlicher Blick in und auf unsere äußere und innere Welt in Zeiten von „Corona“.

      Geschrieben am von Marlon Melzer

      Danke!

  • Toller Text

    Geschrieben am von Gunda S.

    Hallo Herr Melzer. Danke für ihren schönen Artikel. Das Liebe und Angst „Spiegelpartner“ sind sie wie sie es sagen ist mir völlig neu. Aber das klingt interessant. Grüsse aus der Steiermark

  • Video

    Geschrieben am von Ruth

    Habe gerade ihr Video über die Mitte bei Neue Horizonte gesehen. Sie wirken sehr freundlich auf mich. Wollte ich nir mal sagen 😊

  • Toller Text

    Geschrieben am von Wolfgang Neuhaus

    Super Artikel. Lese ich gerne. Gruß Wolfgang

  • Hiiiiilfe

    Geschrieben am von Sabrinchen

    Kohärenz, ich höre nur Kohärenz kann mir das mal jemand zeigen, so was möchte ich auch !!!!

  • Meditation

    Geschrieben am von Meike Rosenthal

    Schönes Video bei Youtube zum Thema Meditation. Sehe das ähnlich wie du.

    Mitte aus Wach und Schlafzustand. Coole Sache, habe ich noch garnicht so gesehn!

    Viele Grüsse aus Bayern

  • Erdkern

    Geschrieben am von Erika und Peter aus Itzehoe

    „Der Erdkern die Mitte aus Nord und Südpol, die uns ständig anzieht. Wie im Innen so im Aussen.“

    10000 Dank für diese wundervolle Sichtweise. Da muss man erstmal drauf kommen…. 🙂

    Schaue nach ob die Mitte mich im Innen auch anzieht.

    Ich sehe die Zahl 3 auch als „göttliche Zahl“ des menschen. Hat schon Tesla gesagt.

    Grüße aus Itzehoe
    Erika und Peter

    • RE: Ein ganzheitlicher Blick in und auf unsere äußere und innere Welt in Zeiten von „Corona“.

      Geschrieben am von Marlon Melzer

      1 3 2

      Die drei Seiten deiner Medaille, mit der Mitte als die Zentrale (innere Seite)

      LG

      Marlon M.

  • Gedankentanken

    Geschrieben am von Martin

    Bist du auch mal bei Gedankentanken? Finde deine Themen echt spannend.

    MFG Martin

    • RE: Ein ganzheitlicher Blick in und auf unsere äußere und innere Welt in Zeiten von „Corona“.

      Geschrieben am von Marlon Melzer

      Hallo Martin,

      vielleicht irgendwann … noch habe ich keine Anfrage erhalten. 🙂

      LG

      Marlon M.

  • Schweizer Auftritt???

    Geschrieben am von Chiara

    Trittst du auch mal irgendwo in der Schweiz auf????

    Wenn ja, Wo????

    Lg

    • RE: Ein ganzheitlicher Blick in und auf unsere äußere und innere Welt in Zeiten von „Corona“.

      Geschrieben am von Marlon Melzer

      Hallo Chiara,

      vorerst nicht. Sobald etwas in der Richtung geplant, werde ich das hier veröffentlichen.

      LG

      Marlon M.

  • Netter Artikel

    Geschrieben am von AKolja

    Netter Artikel aber schreibst du die wirklich selber?
    Kolja

    • RE: Ein ganzheitlicher Blick in und auf unsere äußere und innere Welt in Zeiten von „Corona“.

      Geschrieben am von Marlon Melzer

      JA !

      habe keinen spirituellen „Ghostrider“ … 🙂

      LG

      Marlon M.

  • Email

    Geschrieben am von Sandra

    Hatte dir eine Anfrage geschickt. Die Mail kam zurück. Bitte mal checken. Serverproblem?

    Eilt!!

    • RE: Ein ganzheitlicher Blick in und auf unsere äußere und innere Welt in Zeiten von „Corona“.

      Geschrieben am von Marlon Melzer

      Hallo Sandra,

      sorry war viel los hier die letzten Tage, konnte gerade alles beantworten. Eine Email Energie ist an dich gesendet 🙂

      LG

      Marlon M.

  • Mitte ist Herzlichkeit

    Geschrieben am von Nina

    Mitte ist für mich Herzlichkeit. Wollte ich nur mal als Energie da lassen.
    Grüße aus Neustadt

    • RE: Ein ganzheitlicher Blick in und auf unsere äußere und innere Welt in Zeiten von „Corona“.

      Geschrieben am von Marlon Melzer

      Klingt gut!

      LG

      Marlon M.

  • Seele

    Geschrieben am von Emily

    Ich bin auf jeden Fall mehr Seele als Ego laut deiner Tabelle, denke das ist aber ganz ok so.

    Grüüüüsse

    Emily

  • Meditation

    Geschrieben am von Gunda Neumann

    Hallo Marlon,

    findet man irgendwo auch geführte Meditationen von dir? Bin leider nicht bei facebook.

    Glg Gunda

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