Die Partnerin der Be-ziehung

Geschrieben am von Marlon Melzer

Was ist das Partnerstück des Wortes: Beziehung? #Wortenergetik #Dualität Wenn man bewusst mit mir und meinen Texten in Resonanz geht, wird man schnell merken, dass ich mich gerne mit dem Leben und der Sprache als Ganzes beschäftige. Um mehr vom Leben zu verstehen und auch das Leben noch tiefer fühlen zu können, wurde mir etwas […]

Was ist das Partnerstück des Wortes: Beziehung?

#Wortenergetik #Dualität

Wenn man bewusst mit mir und meinen Texten in Resonanz geht, wird man schnell merken, dass ich mich gerne mit dem Leben und der Sprache als Ganzes beschäftige.

Um mehr vom Leben zu verstehen und auch das Leben noch tiefer fühlen zu können, wurde mir etwas bewusst. Ich sollte das Leben auch mit meinem richterlichen Auge lieben lernen, welches sich gerne für „entweder-oder“ entscheidet. In der Dualität anzukommen, bedeutet für mich, sich auch bewusst und achtsam mit den Wortpaaren zu beschäftigen. Und stets auch das „sowohl als auch“ zu betrachten. Dadurch ist es notwendig Antonyme zu integrieren. Sich also der Paaren, die wir im Sprachgebrauch auch gerne Gegensätze nennen, bewusster zu werden.

Kennst du das das Gegenstück der Beziehung? Dann folge der natürlichen Dualität

Dualität ist auch ein physikalisches Gesetz.

Ich nenne Gegensätze gerne energetische Paare. Es braucht beide, um etwas zu bewegen. In der Physik hat nahezu alles seine Gegenkraft. Jede Energie, die sich in eine Richtung fortbewegt, sendet auch eine Gegenenergie. Dabei ist es ihr egal ob diese Gegenkraft, Gegensatz oder Wechselwirkung von uns Menschen genannt wird. Drückt eine Rakete nach oben, so stösst sie ebenso viel Kraft nach unten ab.

Doch was hat das mit dem Wort: Beziehung zu tun?

Um sich bewusst zu werden, was das Wort: „Beziehung“ überhaupt wirklich bedeutet, sollten wir es erst einmal energetisch bestimmen. Da hilft die Wortenergetik beim Blick auf das Wort und seine energetische Zuordnung.

Das Wort: „Be-ziehung“ ist mit der Vorsilbe „Be“ belegt. Das „Be“ ist eine Yang- Energieform, da sie etwas hinzugibt.

Worte wie:
– Be-laden
– Be-wegen
– Be-werten
sind dieser Yang Energie nahe. Obwohl in jedem Yang auch Yin steckt, vertritt das Yang, das männliche Energieprinzip.

Die deutsche Sprache ist genial.

Sie bindet Dualität bewusst mit ein und gibt uns so grundsätzlich eine Orientierung auf Mitte, dem bewussten MITeinander der Gegensätze.

Das Gegenstück zur Vorsilbe „be“ ist das „ent“

HIER findest du noch eine Tabelle aus der Wortenergetik dazu.
Während ich eine Seite be-lade, so ent-lade ich automatisch die andere Seite!

Nun wird das Wort: Beziehung im deutschen Sprachgebrauch absolut inflationär benutzt. Das Wort: Miteinander und Lebenspartnerschaft sind Wort-Alternativen, doch für uns ist die Be-ziehung zentral. Doch das ist in meiner Wahrnehmung zumindest wortenergetisch nicht ganz sinnvoll, denn sie ist eben nur der eine Teil der ganzen Dualität.

Die Be-ziehung spiegelt sich mit der Ent-ziehung.

Und sich beziehen und sich entziehen, benötigen in Partnerschaften unsere bewusste Balance und Achtsamkeit.

Der Bezug und der Entzug

Menschliche Partnerschaften sind grundsätzlich in erster Linie ein beidseitiges Geschenk. Etwas Geniales und etwas für unsere Entwicklung als Mensch sehr Zentrales. Und um diese Entwicklung zu fördern braucht es das Beziehen MIT dem Entziehen.

Fördert die Beziehung zu anderen Menschen unsere gemeinschaftliche Verbundenheit, so kann auch das sich Entziehen von Anderen eine Verbundenheit fördern. Die zu uns selbst. Eben dann, wenn wir vorübergehend noch mehr mit uns und nicht permanent mit anderen Menschen in Resonanz sein wollen. Ein Stille mit uns, in der wir nicht von anderen Mitmenschen energetisch ablenkt sind, fördert unsere innere Kreativität. Wie ein leeres Glas, dass wir nun neu mit unserer Intuition befüllen können.

Das innere Zentrieren ist ein Prozess, den wir auch mal ganz alleine mit uns selbst durchführen dürfen und diese YIN Kraft, braucht auch einen YIN Weg.

Die Ent-ziehung

Natürlich ist das Ent-ziehen auch in Resonanz mit der Trennung, dem Loslassen. Doch genau das fällt unserem Ego oft sehr schwer. Unser Verstand liebt es, sich an allem festzuhalten. Manchmal eben so lange, bis die Natur über uns richtet oder entscheidet. Und die Natur kann auch unser Körper sein, der durch zu viel Be-zug zur Arbeit uns in einen totalen Ent-zug beispielsweise durch einen Burn-Out führt.

Dann wird aus einer starken Abhängigkeit unserer Beziehung  zu etwas, ein kalter Entzug.

Das geschieht aber nicht nur in der Beziehung zu unserer Arbeit, sondern auch in Partnerschaften. Dann, wenn wir die Balance zwischen Gemeinsamkeit und Autonomie nicht hinbekommen haben. Es ist auch das Wechselspiel von Festhalten und Loslassen oder Verbinden und Trennen. Und jede Partnerschaft braucht auch getrennte Resonanzfelder, um Autonomie und Individualität zu wahren.

Doch wie bewusst ist uns Dualität in Partnerschaften?

Würden wir Partnerschaften als eine Form der Ernährung, also des nahhaften Erlebens betrachten, bekommt der Ent-zug plötzlich mehr Gewicht. Beim Thema: Ernährung denken wir Menschen schon eher dual und achten auf  unsere Balance. Wir dosieren hier das „zu viel und das zu wenig.“ Ein Grund dafür sind Bücher wie: „Darm mit Charme“, die zu einem Umdenken geführt haben. Nicht nur das was reingeht, sondern auch das was rausgeht ,wird bewusster von uns wahrgenommen.

Es ist in diesem Kontext also nicht nur wichtig, was wir zu uns nehmen, sondern auch wessen wir uns bewusst entziehen.

Eine Diät ist energetisch nichts anderes als ein sinnhafter Entzug. Und auch Lebenspartnerschaften brauchen gerne mal eine Diät zwischendurch. Sie schafft Fokus und Lebendigkeit. Eben dann, wenn man sich mal bewusst entzieht, weil man sonst „zu viel“ miteinander teilt.

Entzug fördert die Sinne.

Das erste Brot nach der Diät schmeckt oft neu und ist plötzlich sinnlicher. Ebenso wie das körperliche Aufeinandertreffen zweier Menschen, die sich mal bewusst vorübergehend dem Sex oder der körperlichen Verbindung im Alltag entzogen haben.

Weniger schafft mehr.

Auch das ist Teil unserer natürlichen Diät und Dualität.

Nach dem Yin -Yang -Modell ist der Entzug also die weibliche Qualität, die dem Bezug als männliche Form auf Augenhöhe gegenübersteht. Für mich ist völlig logisch, dass sich das männliche Wort: Be-Ziehung wieder deutlich mehr Gewicht hat, als seine energetische Partnerin. Zeit für einen ganzheitlichen und ausgewogeneren Blickwinkel.

Daher ist es wichtig nun auch mal vermehrt auf die energetische Partnerin zu schauen.

Übrigens ist das, oft von vielen sehr dämonisierte Prinzip der Dualität, ein Schlüssel zu einer neuen Bewusstheit. Viele sehen Dualität als „trennend“ an, was völliger Nonsens ist, denn Dualität beschreibt und integriert ja eben genau Trennung und sein Gegenstück die Verbindung.

Trennung MIT Verbindung als Geburtsprozess und natürliche Dualität des Lebens.

Es sind also wir Menschen selbst die trennen und uns somit in der Sichtweise der Trennung in der Dualität spiegeln. Dualität ist ein geniales Prinzip, dass wir als Menschheit noch nicht im Ansatz manifestiert haben. Daher halte ich eine gewisse Achtsamkeit gegenüber dem Thema: Dualität für sehr sinnvoll.

Wortenergetik möchte unser kollektives Bewusstsein in diesem Bereich gerne unterstützen.

Marlon Melzer

Schreibe einen Kommentar

Hier kommunizieren wir wertschätzend. Bitte kommentiere die Inhalte fair (zu abwertende Kommentare werden von uns gelöscht).Ganz besonders freuen wir uns neben Lob und Kritik auch auf kreative Ansätze und Meinungen.