Wie erlebt unser Bewusstsein die Zeit von Corona (COVID-19)? Welche Risiken und Chancen bietet uns diese epochale Krise?

Geschrieben am von Marlon Melzer

Wie können wir Menschen einen Angriff am besten abwehren? Eine Strategie die im Außen ideal ist, wird auch nach Innen funktionieren. Doch wie wehren wir Angriffe im Außen ab? Sehen wir uns eine der besten devensiven Kampfsportarten an. So spiegelt uns "Wing Tsun" und auch "Tai Chi" die optimale Abwehrhaltung bei einem Angriff. STABIL IN MITTE !Sie ist keine Wunderpille, doch die beste Chance, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die „Corona Virus Krise“ gut zu überstehen.Warum "Mitte" uns Menschen standfester durch diese Zeit begleiten kann und was wir für unser Zentrum benötigen ...

Ein Artikel von Marlon Melzer mit Inspirationen und Information zum Bewusstsein in Bezug auf den Umgang mit der „Coronavirus Krise.“

Eine uns unbekannte Notsituation verändert unser Bewusstsein und stellt neue Anforderungen des inneren und äusseren Krisenmanagements an uns.

Der Coronavirus stellt unser menschliches Zusammenleben auf der ganzen Welt aktuell auf eine epochale Zerreißprobe.
Täglich hören wir neue Meldungen, erhalten Warnhinweise und Verbote. Die mediale Präsenz von Corona gibt uns aber nicht nur durch ihren Informationsfluss Sicherheit, sondern trägt auch zur allgemeinen Verunsicherung bei. Kein einfacher Zustand für unser Bewusstsein diese Reizüberflutung zu wechseln und hier eine Balance zu halten. Einen Mittelweg zwischen Fake-News und wichtigen Informationen zu finden, erfordert in uns ein Höchstmaß an Achtsamkeit und eigener Reflektion.

Die Welt ist in Angst und spiegelt uns damit auch unsere innere Gefühlslage.

Auch wenn Angst unser Hinweisgeber ist Schutz zu suchen, verursacht ein „zu viel“ von Angst jedoch genau das Gegenteil. Es bringt uns in Ungleichgewichte und löst damit auch irrationale Handlungen aus.Doch warum macht uns dieser Virus so ohnmächtig und was können wir tun, um ihn stabiler entgegenzutreten?

Es ist eine so noch nie da gewesene Virus-Epidemie, die uns Menschen aktuell im wahrsten Sinne des Wortes „in Atem“ hält.
Genau dieses lebenswichtige Atmen wird zum Nadelöhr einer Infektion.  Der Virus namens COVID-19 attackiert laut der Wissenschaft direkt unsere oberen und unteren Atemwege und fokussiert sich dabei zentral auf unsere lebenswichtigen Lungen.

Es ist noch nicht genau geklärt, warum der Coronavirus ausgerechnet diesen Frontalangriff wählt.

Bewiesen ist jedoch, dass Corona eben diesen Weg wählt. Dieser massive Angriff auf eines unserer zentralsten Organe, ist nicht einfach durch uns abzuwehren.

Wohl dem, der seine innere Abwehrhaltung kennt und Strategien entwickelt hat.

Wir erhöhen unsere Chance auf Abwehr, wenn wir uns der Spielregeln des Kampfes gegen das Virus bewusster werden. Neben den äußeren wichtigen Schutzmaßnahmen, wie Händewaschen und die Vermeidung von Menschenansammlungen, haben wir aber auch nach Innen noch einige weitere Möglichkeiten, uns zu schützen und bereit zu machen. Dafür sollten wir einige wichtige Punkte wissen und uns auch die entscheidenden Fragen stellen.

Corona möchte uns die Atemfunktion nehmen und die erste Frage, der wir uns bewusster werden sollten ist:

Wie gut kennen wir uns selbst mit unserer Atemfunktion aus?

Bei jedem Angriff, ganz egal in welchem Gewand er geschieht, ob bei einem Virus oder beim Kampfsport, unsere Haltung ist der zentrale Schlüssel, einen Angriff abwehren zu können.
Stehe ich auf nur einem Bein oder standfest, zentral in Mitte? Das entscheidende Kriterium für Sicherheit und Balance ist also unsere Haltung.
Daher macht es Sinn, sich erst einmal unserer klassischen Haltungsprinzipien bewusst zu werden. Wo stehe ich gerade und was macht die Krise mit mir? Das sind die wichtigen Fragen, die wir an uns richten dürfen.

Es gibt drei essentielle Haltungsmuster unseres Bewusstseins. Diese zu verstehen, gibt uns Aufschluss darüber zu erkennen, wo und wie wir selbst stehen und wie wir standfester sein können. Schauen wir uns diese einmal genauer an. Wahrscheinlich findest du dich in einem dieser Muster wieder.

 

1D – Das „Entweder-oder“ Muster / „Ich bin in Sorge, weil ich für alle sorgen muss“

(Dieser Modus heisst „entweder-oder“Modus, weil man meint, sich ständig zwischen zwei Optionen (Energien) entscheiden zu müssen und stets nur eine für die richtige hält.)

Unser menschliches Standardmuster lässt uns die Entwicklung der Krise mit Sorge und Angst verfolgen. In diesem Muster neigen wir dazu, recht impulsiv und schnell auf Ereignisse zu reagieren. Rasche Hamsterkäufe und eilige Entscheidungen spiegeln uns unseren Wunsch, die Kontrolle zu behalten. Oft auch ohne Rücksichtnahme auf Andere, denn schließlich sind wir es, die das letzte Klopapier im Regal ergattern wollen. Wir vertrauen hier in erster Instanz unserer handfesten Versorgung. Ein Ausdruck dafür, die Kontrolle behalten zu wollen und dabei etwas „festhalten“ zu können.

„Halte ich so viel wie möglich in meinen Händen, bin ich am besten vorbereitet.“

Unser Vertrauen jedoch gegenüber unseren inneren Selbstheilungskräften ist eher gering und auch eine recht unbeachtete Kenngrösse von uns. „Sie ist hoffentlich von selbst da, aber richtig verbessern werde ich sie nicht aktiv können“, so meinen wir. Daher ist es völlig logisch, dass wir uns in diesem 1D Bewusstseinsmuster lieber voll auf den Schutz im Außen konzentrieren. Wir tun das gerne nach der Devise:

„Alles oder Nichts.“

Unsere Strategie und unser Glaube in diesem Muster ist es, entweder nur vor dem Virus flüchten zu können, oder eben gegen das Virus kämpfen zu müssen, sobald er uns befallen hat. Wir sehen in diesem Haltungsmuster ausschließlich diese beiden Optionen und reagieren primär erst dann, wenn wir schon in ihnen stecken. Hören wir vom Virus, geraten wir in die Fluchtresonanz und versuchen uns, so gut wie es geht, vor einer Ansteckung zu schützen.

Unsere erste Maßnahme ist Schutz durch Flucht.

Keine Kontakte mehr, einbunkern, zu Hause bleiben und hoffen, dass es einen nicht trifft. Sobald wir dann doch infiziert sind, hoffen wir, dass mit Hilfe der ärztlichen Versorgung das Virus endlich „besiegt“ werden wird.

„Ich flüchte solange vor dem Virus, bis der Arzt mich retten muss“

Wir handeln also konzentriert im Außen und oft auch reaktiv. Neue weltliche Umstände führen zu neuen und schnellen Entscheidungen. Dieses können Segen aber auch Fluch sein, nämlich immer dann, wenn wir panisch reagieren. Das wird uns selbst aber kaum bewusst. Der Grund ist, wir vergleichen uns gerne mit Menschen, die noch panischer reagieren als wir und uns vorgaukeln, dass wir uns stets richtig verhalten. Ein klassischer Trugschluss.

„Wir verstecken uns hinter Anderen, die bei ihren Hamsterkäufen einen noch volleren Einkaufswagen als wir haben und erkennen dabei nicht, wie auch uns die eigene Angst steuert.“

Dieser Fokus auf unsere Hamstereinkäufe lässt uns zwar unseren Kühlschrank im Außen für den „Kriegszustand“ füllen, doch vergessen wir dabei zu gerne, uns auch im Innen optimal vorzubereiten. Die Möglichkeit sich für einen kommenden Infekt bestmöglich nach innen zu schützen, ist uns eher surreal. Doch wie stärke ich mein Immunsystem neben gesunder Ernährung, genug Schlaf, Hygiene und ausgewogener sportlicher Betätigung sonst noch?

Durch Bewusstsein!

Doch leider bleibt uns in unserem 1D System genau dieses entscheidende Handlungsmuster unseres Bewusstseins verborgen. Das aktive und präventiv-schützende Handeln nach innen, dass auch während des Infektes unsere Selbstheilungskräfte verbessern kann.
(Dazu unten gleich mehr) Schauen wir uns zuerst das 2D Haltungsprinzip, unseres menschlichen Bewusstseins genauer an.

 

2D –  Das „Sowohl als auch“ Muster/ „Ich bin absolut tiefenentspannt“

(Dieser Modus heisst „Sowohl als auch“, weil man in diesem bevorzugt versucht, sich wechselweise für beide Optionen (Energien) zu entscheiden)

In unserem „Alles wird gut“ Muster hoffen wir auf die Gerechtigkeit des Lebens, dass es uns nicht trifft und selbst wenn, müssen wir es ja sowieso akzeptieren. Wir gehen also etwas gelassener in unser Krisenmanagement. Das ist gut, denn anders als im 1D Modus sind nicht unsere starken Angstgefühle unsere treibende Kraft. In unserem sehr ausgeglichenen 2D Modus beobachten wir die Medien und die sich täglich verändernden Sachlagen mit einer gewissen inneren Ruhe.

Das Problem in diesem Modus ist, wir neigen dazu, nicht sonderlich aktiv zu werden.

Gerade im Hinblick auf zukünftig ausstehende, mögliche Veränderungen wie Ausgangssperren ist dieses, zu zurückhaltende Verhalten ein recht risikohaftes Unterfangen.

„Ich vertraue auf mich, denn alles wird sich im Leben ausgleichen und am Ende ist alles gut“

Beachten wir nicht, dass wir bald für mehrere Tage vielleicht auch mal völlig alleine zu Hause sein können, nehmen wir uns die Chance, ein paar strukturierte und sinnvolle Vorkehrungen zu treffen. Biete ich präventiv genug Unterhaltung für meine Kinder, in dem ich mich mit ein paar Unterhaltungsspielen eindecke? Habe ich einen kleinen Plan für die Versorgung der Ältesten in der Familie geschmiedet und weiß was zu tun ist, wenn Ausgangssperren verschärft werden? Eine zu starke Passivität im 2D ist, wie eine zu starke Aktivität im 1D, stets auch ein Risiko.

Das „zu viel“ und das “zu wenig“, oder wie meine Oma immer sagte, „alles was mit „zu“ anfängt ist immer zu extrem und niemals gut“, liegt stets am Rand. Doch genau zwischen diesen Rändern liegt die Resonanz der Mitte – 3D. Und diese sollte uns Menschen dazu inspirieren, sie bewusster zu fokussieren. Eine der wichtigsten Kenngrößen der 3D Wahrnehmung ist das Verständnis um das Innen und das Außen.

„Das Innen spiegelt das Außen“

Verlasse ich mich nach innen zu viel und ausschließlich auf meine Selbstheilungskräfte, kann mir das spiegeln, dass ich im Außen zu wenig für mein Wohlbefinden tue. Schütze ich mich im Außen übermäßig mit radikalen Einschnitten, kann es darauf hinweisen, dass ich mir nach innen zu wenig vertraue.

Das „zu viel“ und das „zu wenig“ ist in einem Resonanzkreis, zieht sich an und wechselt sich dabei auch gerne ab.

 

 

Doch es bleibt stets fern von der Resonanz der Mitte, wenn wir ausschließlich darin „kreisen.“ Doch genau diese Resonanz der Mitte bietet uns eine optimale Standhaftigkeit, wenn wir sie als Haltungsmöglichkeit annehmen.

 

3D – Das „Das Eine mit dem Anderen“ Muster / „Ich sorge entspannt für mich mit Anderen“

(Dieser Modus heisst „Das Eine mit dem Anderen“, weil wir in diesem Modus vermeintlich gegensätzliche Optionen (Energien) bewusst dosieren, mischen und kombinieren)

Unser 3D Modus betrachtet das Thema Corona auf eben drei Grundebenen. Dem Außen, dem Innen und unserer Mitte, also dem Maß, wie wir selbst sinnvoll mit beiden Faktoren von innen und außen umgehen. Der 3D Modus in uns antizipiert die Resonanz der Mitte. Wir wägen ab und handeln nicht „zu schnell“ und nicht „zu langsam“, nicht „zu ängstlich“ und auch nicht „zu mutig“.

„Ich wähle meinen eigenen Weg der Mitte“       

Du denkst das wäre ja ideal, aber dadurch auch „zu“ idealistisch“? Dann glaubst du „zu wenig“ an deine zentrale menschliche Macht, genau diesen Weg für dich zu finden. Training, Bewusstheit und Intuition sind deine Energien. Diese gilt es nun in der Mitte zusammenzuführen und aktiv zu kombinieren.

Begibst du dich aktiv in diese Resonanz, erhöhst du deine Chance stabiler auf aktuelle und zukünftige, extreme Ereignisse zu reagieren.

Jeder hat die Chance auf diese Mitte und Balance doch kaum einer findet sie. Der Grund dafür ist, dass wir nicht wissen, was genau wir eigentlich balancieren müssen. Es sind Energien, die wir häufig überdosiert abgeben oder aufnehmen. Ausdruck dafür das „zu viel“ und das „zu wenig“, welches in Mitte unser „genug“ hat.

Was kann ich also tun, um mir meines“ zu viel“ und „zu wenig“ bewusst zu werden?

Achtsamkeit und Informationen darüber, woraus sich „Mitte“ überhaupt zusammensetzt ist der erste Schritt zur eigenen Standortbestimmung.
Genau dafür möchte ich dich hier inspirieren.

Ein Beispiel: Es ist Samstag, du hörst von einem Freund, dass Montag aufgrund der Virusausbreitung alle Geschäfte geschlossen bleiben. Er meint es wäre eine sichere Quelle. Wie reagierst du? Um dir bewusster zu werden, in welchem Modus du dich befindest. Hier beschreibe ich drei Wahlmöglichkeiten. Du solltest dich an dieser Stelle, jedoch nicht selbst betrügen. Spüre ehrlich in dich rein. Jeder Selbstbetrug nimmt dir die Chance zu wachsen und zeigt dir schon in der nächsten Situation, ob du wirklich da stehst wo du aktuell meinst zu stehen!

1D – Ich handele sofort und werde aktiv. Ich stelle mir nicht die Frage, ob das gerade wirklich notwendig ist, sondern agiere nach meiner Vorstellung professionell, schnell, impulsiv und zum besten Wohle meiner Familie und mir.

2D – Ich bin eher passiv und handle nicht oder nur sehr langsam. Meine Begründung ist, dass es sowieso zu viele „Fake News“ gibt und ich der Meinung bin, dass „alles kommt wie es kommen soll.“ Ich handele also sehr „ausgeglichen“ und aus meiner eigenen Logik heraus. Ich lasse mich nicht von meinen Angst- Gefühlen im Aussen beeinflussen. Ich vertraue zudem verstärkt auf meine eigene Stärke, meine Selbstheilungskräfte.

3D – Ich finde eine für mich sinnvolle Mitte aus Aktivität und Passivität und nutze zusätzlich noch meine Kreativität. Sich nicht sofort von seinen Gefühlen leiten zu lassen und sie dennoch als Intuition zu nutzen, ist die Kunst meiner Mitte. Ich baue mir ganz bewusst eine Mitte aus einer zu voreiligen und einer zu langsamen Reaktionsvariante. Dafür überlege ich mir gezielt mit Ruhe und Bedacht, wann und wie ich agieren sollte und mit wem ich mich darüber austauschen kann, um besser reflektieren zu können.
In diesem 3D Modus, wähle ich sachliche Schutzmaßnahmen, die meiner Vernunft entspringen, verlasse mich aber zu dem noch auf meine Intuition. Diese sagt mir etwas, was Menschen im anderen Modus oft verborgen bleibt. „Nutze das Innen mit dem Außen.“ Das wird dich zentral und in Mitte stärken.
Ein 3D Modus schenkt uns Wissen und hat dadurch einen signifikanten Vorteil, wir verstehen in diesem Bewusstseinsstadium:

„Alles ist Energie“     

Dieses kann ich mir nun zu Nutze machen. Weiß ich, wie Energien wirken und bin ich mir meiner Energien bewusst, bin ich „kampfbereiter“ und aus medizinischer Sicht durch meine bewusstere Achtsamkeit folglich auch resistenter.

Wir schaffen uns neben dem Außen, also auch nach Innen die optimalen Vorrausetzungen, um bestmöglich vorbereitet in die Krise zu gehen. Das heißt zuerst „Akzeptanz“, eine Kernenergie von 3D. Wer seinen Feind und auch den Kampf (die Krise, den Konflikt) nicht als solchen akzeptiert, hat schon verloren. Unser Selbstvertrauen und unsere Selbst-bewusstheit, dem Problem mutig ins Auge zu sehen, ist unser Schutzpanzer.

Heißt, ich muss in den Zustand kommen, mir im Klaren darüber zu sein, dass diese Krise sich natürlich auch verschärfen kann und mich somit mich und meine Familie in akute Gefahr bringen könnte. Auch dieses mögliche Szenario sollte ich annehmen lernen. Das „Annehmen“ spielt für die Mitte eine ebenso große Rolle, wie das „Abgeben“. Unsere Atmung spiegelt uns genau das als Energieform.

So steht das Einatmen für das „annehmende“ und das Ausatmen für das „abgebende Prinzip“.

An etwas „festhalten“ und auch etwas“ loslassen“ können, sind Potenziale, die du in Resonanz mit Mitte gezielter balancieren und dosieren kannst. Das bewusstere Ein -und Ausatmen ist für deine Mitte, in einer Meditation entscheidend. Medius (lat.Mitte) und gibt dir dadurch einen Hinweis auf sie.

Es handelt sich hier um eine zentrale Schutz – und Heilungsmaßnahme nach Innen.

Weiter unten erfährst du mehr über den Themenpunkt Meditation. Sie ist ein zentraler Schlüssel deines ganzheitlich betrachteten Immunsystems. Meditation fördert, trainiert und stabilisiert maßgeblich genau das, was der Virus jetzt schon und möglichweise zusätzlich noch später angreifen kann. Dein Bewusstsein und deine Lungen!

Im 1D Modus nehmen wir jedoch nicht so gerne an, dass wir auch erkranken können.
Genau das macht und dann aber auch hilfloser, wenn es doch passiert. Die Akzeptanz des Erkrankens ist ein Schlüssel des bewussten Vorbeugens, den wir aber ungerne nutzen wollen.
Zu groß ist unsere Sorge, uns zu infizieren. Geschieht dieses dennoch, und die Wahrscheinlichkeit ist leider aktuell sehr hoch, sind wir übermäßig besorgt. Unser Gefühl von Ohnmacht führt uns dahin unserer Macht und Verantwortung gerne auf einen uns Fremden zu übertragen. Der Arzt muss es richten.

Die Fremdheilung ist uns „logischer“ als unsere aktiven Selbstheilungsmöglichkeiten.

Der Grund ist, dass wir unseren Körper, von unserem Geist getrennt sehen und sie nicht als unser menschliches Ganzes begreifen. Es ist unser Menschliches Inneres Team, mit uns als Chef, welches uns im „Kampf der Erkrankung“ maßgeblich unterstützen kann. Kennen wir es nicht und wissen wir nicht, wie es funktioniert, werden wir alleine kämpfen müssen und das verringert unsere Chance auf Schutz und Heilung gewaltig.


Unsere drei menschlichen Bewusstseinsmuster im Überblick.

1D
Aussen
orientierter
3D
Mitte
orientierter
2D
Innen
orientierter
Entweder-oder
Modus
Das Eine mit dem Anderen
Modus
Sowohl als auch
Modus

©Copyright  Tabelle:  Die 3 Grundmuster des menschlichen Bewusstseins.  Auszug aus dem Buch „Die Resonanz der Mitte“ von Marlon Melzer

 

Bevor wir uns der Teamführung zuwenden, sehen wir uns ganz pragmatisch einmal an welche Möglichkeiten ich im Innen, im Außen und in Mitte als Mensch habe, um diese Krise besser zu überwinden.

 

Unsere menschlichen Abwehrstrategien als Liste von Möglichkeiten:

Tipps und Hilfestellungen

1.) Schutzhandlungen im Außen:
  • Regelmäßiges und längeres Händewaschen (mind. 30 Sekunden)
  • Auf die allgemeinen Virus -Hygieneregeln achten
  • Dosiert und dennoch regelmäßig Sport in der Natur machen, wie z.B. Joggen
  • Ausgedehntere Spaziergänge solange es möglich ist mit viel bewusster Atmung
  • Regelmäßiges Einkaufen, wenn möglich nicht zu den allgemeinen Stoßzeiten
  • Mehr kommunizieren als sonst, siehe unter Punkt 3 Schutzwege der Mitte
  • Sich über Kommunikationsmittel informieren und gegebenenfalls investieren. Kann ich im Notfall mit den Ältesten der Familie auch per Videoübertragung kommunizieren?
  • Nachhaltig vorbeugen. Sollte es nur noch zu einer absoluten Notversorgung für Grundversorgungsmittel kommen, was sollte ich mir dann vorher noch kaufen?
  • Einige Ideen für zusätzliche Investitionen: Unterhaltungsspiele, Informationstechnik, Mittel für Handarbeitstätigkeiten, Werkzeuge usw.
2.) Schutzhaltungen im Außen:
  • Sozialkontakte dosieren
  • Größere Gruppenansammlungen meiden
  • Körperkontakte reduzieren
  • Besonnen bleiben
  • Vertrauen in ein menschliches Miteinander haben
  • Keine Panikreaktionen
  • Eigene Ängste stark beobachten
  • Entscheidungen überdenken
  • Positiv und dennoch kritisch sein
  • Informationen immer zuerst auf Wahrheitsgehalt überprüfen
  • Eigene Achtsamkeit erhöhen
  • Auf ausreichend natürliches Licht durch Sonne und völlige Dunkelheit beim Schlaf achten
  • Im Besonderen auf eine ausgewogene Ernährung achten mit Obst und Gemüse
  • Sich darüber Gedanken machen, wie man eine mögliche (Aus)Zeit zu Hause kreativ und sinnvoll nutzen könnte
3.) Schutzwege der Kommunikation in Resonanz mit Mitte im Außen:
Miteinander kommunizieren
  • Regelmäßige Familiensitzungen im engsten Kreis mit den Kindern einberufen.
  • Hierbei darf und sollte sich ein Elternteil als Mediator erfahren können
  • Es gilt alle zu Wort kommen zu lassen, die aktuelle Situation transparent darstellen und miteinander zu sprechen.
    Du möchtest mit deiner Familie eine Familiensitzung eiberufen ? Nutze hierfür diese kostenlose Vorlage als PDF.
  • Eigene Wünsche, Bedürfnisse und vor allem Ängste klar kommunizieren
  • Medien nutzen ohne in Panik zu verfallen
  • Übersprungshandlungen vermeiden
3.) Schutzwege der Kommunikation in Resonanz mit Mitte im Innen:
Mit sich kommunizieren
  • Regelmäßige Ruhephasen für Geist und Körper
  • Bewusster den eigenen Atem wahrnehmen
  • Die innere Achtsamkeit mit Achtsamkeitsübungen erhöhen
  • Meditationen durchführen, wenn nicht jetzt wann dann?
  • Mit Meditation die Körperempfindsamkeit und Lungenstärke erhöhen
  • Stress abbauen und seine Ängste mit Meditation besser kontrollieren
     

Du möchtest die Kraft der Meditation nutzen, um dich präventiv optimal auf einen  äussern Angriff durch einen Infekt vorzubereiten?
Nutze die Kohärenzmeditation, um dein Inneres Team zusammenzuführen und mit ihm standfester durch die Krise zu kommen. 

„Du fragst dich aus welchen Teilen dein Inneres Team sich zusammensetzt und wer es führt?“

Das Innere Menschliche Team

Richten wir unser Aufmerksamkeit nun einmal auf das  Innere menschliche Team, sehen wir uns an, wie es sich zusammensetzt und werden wir uns darüber bewusst, dass wir es als „Mediator Mensch“ führen sollten. Dann ist die Chance groß, kompakt und zusammen, sowohl auf Krisen zu reagieren und auch in Krisen noch zu agieren.

„Geführt wird dein Team durch dich als Chef. Du hast aber zur Unterstützung  zwei wichtige Führungskräfte.“

„Deine Seele und Dein Ego!“

Hier erfährst du mehr über die Dreiheit des Inneren Menschlichen Teams

In diesen Beiträgen findest du Auszüge aus dem Buch „Die Resonanz der Mitte“ von Marlon Melzer

Kommentare

Seit Veröffentlichung dieses Artikels sind bisher 6 Kommentare bei mir eingegangen:
  • RE: Wie erlebt unser Bewusstsein die Zeit von Corona (COVID-19)? Welche Risiken und Chancen bietet uns diese epochale Krise?

    Geschrieben am von Max

    Super Artikel mit interessanten Ansätzen.
    Freue mich auf weitere Beiträge dieser Art!

    • RE: Wie erlebt unser Bewusstsein die Zeit von Corona (COVID-19)? Welche Risiken und Chancen bietet uns diese epochale Krise?

      Geschrieben am von Marlon Melzer

      Vielen Dank.

  • Cooler Artikel

    Geschrieben am von Bernd Wiemann

    Sehr Interessanter Artikel. Weiter so. Grüsse Bernd

  • Seele mit Ego!!!!!!

    Geschrieben am von Sandra G.

    Hallöchen und daaaaanke.
    Endlich mal jemand der die Seele und das Ego nicht immer gegeneinander sieht.
    Ich hoffe das verstehen die Menschen.

    Wann kann man das Buch im Handel kaufen. Ich habe es noch nirgends gesehen ? 🙂

  • Corona

    Geschrieben am von Birgit Neuhaus

    Hoffentlich kommen wir alle gut aus der Krise. Danke Marlon. Gott segne dich.

    Biggi

    • RE: Wie erlebt unser Bewusstsein die Zeit von Corona (COVID-19)? Welche Risiken und Chancen bietet uns diese epochale Krise?

      Geschrieben am von Marlon Melzer

      Danke. das ist lieb.

      Sende positive Energie.

      LG

      Marlon M.

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