Der große YIN-Shift

Geschrieben am von Marlon Melzer

Der grosse Yin-Shift Wir erleben aktuell einen der größten energetischen Umbrüche der letzten Jahrhunderte. Ich nenne diesen globalen Umbruch den Yin-Shift. Das Yin steht in der Energetik für das weibliche Prinzip. Doch geht es nicht darum etwas umzustürzen oder zu vernichten. Vielmehr geht es um ein bewusstes Dosieren und Integrieren von Energien. Doch für was […]

Der grosse Yin-Shift

Wir erleben aktuell einen der größten energetischen Umbrüche der letzten Jahrhunderte. Ich nenne diesen globalen Umbruch den Yin-Shift.
Das Yin steht in der Energetik für das weibliche Prinzip. Doch geht es nicht darum etwas umzustürzen oder zu vernichten. Vielmehr geht es um ein bewusstes Dosieren und Integrieren von Energien. Doch für was steht da weibliche Energieprinzip?

Was ist das Weibliche Prinzip?

Um das zu erklären, benötigen wir erstmal eine gewisse Distanz zu den Schubläden, die wir bei diesem Thema unbewusst bilden. Das weibliche Prinzip ist nicht gleichzusetzen mit der Frau. Heißt, nur weil es sich das „weibliche Prinzip“ nennt, wird es ebenso von und für Mann geschaffen. Was für Yin gilt, gilt natürlich auch im Umkehrschluss für das männliche Yang Prinzip.

Wenn ich also von weiblicher Energie spreche ist damit nicht nur die Frau gemeint, denn im Idealfall tragen sowohl Mann als auch Frau Yin und Yang, also männliche und weibliche Energien in sich.

Wenn wir Menschen von Balance sprechen, dann ist diese aus energetischer Sicht stets auf eine Ausgewogenheit von männlicher und weiblicher Energie in uns begründet.

„Sowie unser Körper eine gewisse Ruhe (Yin) braucht so ist auch Bewegung (Yang) notwendig.“

Ebenso hat ein Auto eine Bremse (Yin) und ein Gas Pedal (Yang). Doch schon an diesem einen Beispiel beginnt unser Bewusstsein ein kleines Hamsterrad zu kreieren. Unser durch die Gesellschaft und Kultur geprägtes Bewertungssystem. Das sagt uns gerne: „Du musst dich für das bessere entscheiden.“ Und im wirtschaftlichen Aspekt meinen wir das Yang als bessere Variante ausgemacht zu haben. Der Grund dafür ist, dass wir  in unserer industrialisierten Welt nach schnellem Erfolg streben! Auch ein System unseres sehr logischen Gehirns.

„In unserer Welt meinen wir sinnbildlich das Gas geben wichtiger ist als zu bremsen.“

Jede Lebensrally braucht Be- und Entschleunigung, doch mit Beschleunigung ließ sich in der Vergangenheit schlichtweg besser verkaufen. Ein Planet der uns mit schier endlosen Ressourcen ein großes Spielfeld überlässt, mutet dazu an viel Gas zu geben. Das männliche „höher, schneller, weiter Prinzip“ hat uns viele hohe Häuser bauen lassen, die schick aussehen. Doch hat dieses Vater-Prinzip uns auch viel Ressource von Mutter Erde gekostet.

Immer, wenn etwas nach Aussen wächst, braucht es im Innen eine ebenso starke Kraft. Ein Baum braucht starke Wurzeln. Da wir aber primär ohne Blick auf das nachhaltige Yin gebaut und geschaffen haben, legt sich Stück für Stück immer mehr unsere Disbalance offen.

Und diese weltweite Unausgewogenheit muss man nicht gleich durch Statistiken belegen. Man sollte sie auch fühlen können.

„Der große Yin-Shift“

Schauen wir uns den großen Yin Shift einmal genauer an.
In den letzten zehn Jahren hat sich unser Bewusstsein mehr und mehr für das Yin interessiert. Die Yin- Energie kommt uns primär dann in den Sinn, wenn wir Angst haben. Das zeigt sich nicht nur an der Autobremse. Sind wir durch eine Überlastung an unsere körperlichen Grenzen gestoßen, entwickeln wir plötzlich auf sonderbare Weise einen Sinn für Gesundheit. Nun steht auch unsere Erde als Ganzes für diesen Körper, den wir durch unsere Industrie bis auf das Härteste beansprucht haben. So ist ein weltweiter Perspektivwechsel, der Yin- Shift, also ein völlig natürliches Bewusstseinsphänomen, denn wir dringend brauchen um Balance zu halten.

Wir scheuen somit auch auf einen weltweiten Energiewechsel, der sich auch im Wort „Energiewende“ widerspiegelt. Das führt dazu, dass unsere weltlichen Investitionen nicht nur in stark Yang geprägte-Konzept wandern, sondern auch nachhaltige Yin Unternehmungen in den Fokus geraten! Sinnvoll also unser zukünftigen Investitionen noch einmal zu überdenken.

„Wer heute in Yin- Energie investiert, wird morgen mehr haben als gestern.“

Beginnen möchte ich aber mit den gesellschaftlichen und weltlichen Investitionen, die wirklich gerade wichtig sind.

Mit Vater zum Mond oder mit Mutter die Natur heilen?
Aktuell fließen Milliarden Gelder in die Entwicklung der Raumfahrt. Die Raumfahrt folgt als klassisches „Höher, schneller, weiter Prinzip“ dem männlichen Yang-Muster. Es ist hierarchisch aufgebaut und strebt, wie eine Pyramide, nach der Spitze. Und Spitzenklasse ist es möglichst schneller und weiter ins All zu kommen. Natürlich ist das auch wichtig, doch im Anblick dessen, was auf unserem Heimatplanteten gerade sonst noch passiert, ist das fast schon eine Fahnenflucht! Unsere Fahne der Menschheit unter der wir alle gemeinsam leben. Wir brauchen eine wertschätzende Führung und keine waghalsigen Flüchtenden

„Wir sprechen darüber einen anderen Planten zu besiedeln, ohne unseren eigenen erstmal aufräumen gelernt zu haben.“

So braucht es erstmal primär Gelder für die Heilung unserer globalen Natur, bevor wir darüber sprechen sie möglichst schnell zu verlassen. Doch dieses Bestreben schnell einen anderen Lebensraum zu finden, spiegelt eben genau das Muster des männlichen Prinzips, etwas schnell zu verbrauchen, um dann wieder schnell etwas Neues zu finden. Ganze Wirtschaftsbereiche, wie die Modebranche, sind auf diesem YANG Bodensatz gebaut. Schnelllebig und mit immer neuen Ideen. Möglichst großflächig, breit und dadurch verschwenderisch sein, weil das alte natürlich nicht mehr gebraucht wird. Das Neue ist eben „geiler“ als das Alte!

Mehr Atomspaltung oder mehr Windkraft?
So konnten wir auch die Energieversorgung über Jahrzehnte missbrauchen. Dabei haben wir immer mehr neues Gas, Öl, immer neuere Erde und immer mehr neue Rohstoffe aus der Natur gesaugt. Wir sind unserem Yang strikt gefolgt, weil es erstmal sehr einfach ist, damit reich zu werden. Und das stets getreu dem Yang Motto der Maßlosigkeit. Anstatt die Kräfte der Natur zu nutzen, zu bündeln. Und Energien zu wählen, die nachhaltig und endlos sind, wie die der Sonnenenergie und des Windes.

Eine Investition in Yin ist selten so schnell gewinnerzielend, wie eine Investition in ein Yang-System. Eine wichtige Anekdote dazu. Das Wissen über die Energiegesetze von Yin und Yang kommt aus dem Fernöstlichen. Auch aus dem Raum China. Aktuell ist es genau China, dass das Yang-Muster in Perfektion lebt und sich dabei immer mehr von ihrem kulturhistorischen Yin verabschieden.

Lieber Fast Food oder ein gesunderes Essen?
Ein schneller Burger im Fast Food Restaurant ist einfacher zu verbreiten und günstiger zu verkaufen, als ein komplexes Gericht mit gesunder Nahrung aus der hiesigen Natur. Zumindest ist das aktuell noch so. Ich warte auf das erste richtig gesunde Schnellrestaurant an der Autobahn. Der Aufwand für YIN ist also grundsätzlich energetisch betrachtet etwas kraftaufwendiger. Doch hat es auch einen Vorteil, es ist dadurch deutlich nachhaltiger.

Mehr Wahrnehmung für Energie
Yin und Yang werden von uns Menschen noch nicht bewusst dosiert. Noch ist unser Bewusstsein kaum fähig unsere Welt als Energieraum wahrzunehmen. Wir sind auf Materie fokussiert und spüren zu wenig rein. Wir vertrauen primär nur dem, was wir mit unserem Auge auch sehen. Unsere Intuition ist in der Wertigkeit von uns Menschen dem Verstand noch meilenweilt unterlegen. Wissenschaft basiert primär auf einem Yang Prinzip des „verstehen“ und weniger des „erfühlen“ könnens. Intuition ist was für den Glauben und der Verstand eben was für die Wissenschaft. Doch gerade beides zu synchronisieren, ist der Schlüssel der Zukunft und des Miteinanders. Doch aktuell sagt unser Kopf gerne mal was anderes als unser Bauch. Logik vs. Gefühl. Kopf vs. Bauch. Schnelllebigkeit vs. Nachhaltigkeit und Yin gegen Yang.

Wo bleibt das unsere Mitte?
Diese Yin -Yang Konflikte spiegeln sich in allen Teilen unserer Welt wider. Es ist auch Ausdruck eines uns oft unbewussten Geschlechterkampfs, den es wahrlich nicht braucht! Männer, die das Yin verteufeln, als wäre es eine Ehefrau, die gerade die Scheidung eingereicht hat. Und Frauen, die das männliche Yang mit aller Kraft zerstören wollen, als würden sie gerade von einem Patriarch misshandelt worden sein.

„Wir sind als Menschheitskollektiv gerne mal in einem bewussten und unbewussten Widerstand gegen Yin oder Yang!“

Fakt ist wir brauchen beides! Auch wenn es völlig gegensätzlich erscheint, so ist die Mitte, ein Miteinander beider Qualitäten. Und diese sollte ausgewogen gelebt werden. Ja, es gibt ein Yang Wachstum, bei dem eben dosiert erweitert wird und auch mal rückblickend und entschleunigt reflektiert werden sollte. Wachstum MIT Konsolidierung nennt man diese Mitte und das gilt auch fürs betriebliche Miteinander aller Mitwirkenden.

Doch bevor wir nun unsere Welt verbessern indem wir sie mehr in Balance führen, sollte uns eine Sache noch bewusster werden.
Unser Bewusstein! Es entscheidet, wir wir dosieren und wie wir sowohl Yin und Yang bewusst in Prozesse integrieren!

Bewusstsein für Energie, wird unsere Welt zu einem besseren Ort machen!
Ist dir diese Yin Yang Disbalance bewusst?
Erkennst du die Yin- und Yang Felder?
Nimmst du sie im Alltag wahr?

Unsere Wahrnehmung ist der erste Schritt auf dem Weg der Balance. Solange uns dieses Energiesystem nicht klarer wird und es achtsamer in unseren Alltag integrieren, werden wir in starken, energetischen Unausgewogenheiten bleiben. Gerade dann, wenn wir meinen es richtig oder gut zu machen, liegen wir energetisch oft einseitig falsch. Wir sollten also das Weibliche im Blick haben.

Bist du dir bewusst wofür das Weibliche in deinem Berufsalltag steht?

Yin Aufklärung 2.0
Ich freue mich, dass aktuell mehr über das Yin aufgeklärt wird. Fachbücher über die weibliche Vulva, die fehlten! Frauen nehmen somit bewusster ihr faszinierendes Geschlecht an. Und Frauen leben ihre Spiritualität. Auch wenn ich mir für mehr Männer einen bewussten Blick und Fokus auf die Yin – Qualität der Intuition wünsche, so ist doch wahrnehmbar, das das bewusste Fühlen wieder im Trend liegt.

Achtsamkeit, Meditation und Yoga ent-schleunigen unsere Welt.
Diese wundervollen Yin-Methoden sind eine dosierte Bremse unseres Hochgeschwindigkeitsrennen namens Wirtschaft. Diese Felder dürfen mehr in die Unternehmen. Doch am Ende ist es überaus wichtig, dass eine Energie endlich in ihre weltliche Balance kommt, das Geld!

Ist das Geld der Welt in einem ausgewogenen Besitz von Mann und Frau?
Das materielle Geld ist der Spiegel unserer spirituellen Liebe. Und das Geld ist immer noch schlecht verteilt.

Unsere großen Macher, wie Bezos oder Musk investieren nach wie vor primär in Yang- Resonanzfelder. Anstatt den Welthunger mit ein paar Milliarden einzudämmen, wird ein Nachrichtendienst gekauft. Natürlich auch um eine bessere Kontrolle und mehr Reichweite zu haben. Ein klassisches Yang-Gesetz.

„Das Geld liegt noch in den sicheren Yan Schubläden der reichsten Männer der Welt.“

Aktuell schätze ich, dass noch 70% des Geldes und des weltweiten Vermögens in fester Hand der Männer dieser Erde sind. Das ist ein Problem. Denn natürlich sind es primär Frauen, die Gelder in Yin Bereiche stecken würden. Ihnen ist die Nachhaltigkeit ein Müh mehr in die Wiege gelegt als uns Männer.

Wir benötigen also mutige Frauen mit guten Konzepten, die zukünftig den Kuchen besser aufteilen. Und dabei geht es nicht darum die fetten Yang-Konzerne unter männlicher Führung wie Amazon, Apple, Tesla oder Facebook zu zerstören, sondern ihnen einen Spiegel zu schenken und sie zu ergänzen. Mit mehr Spirit, mit mehr Weiblichkeit, mit mehr Gefühl.

Alles mit dem Zweck unsere wundervolle Welt mit etwas weniger Yang und etwas mehr Yin in eine natürliche Balance zu bringen, damit unser sinnhaftes „Weniger ist mehr“ endlich wieder gesundere Früchte auf unseren Planeten bringen kann …

Marlon Melzer

Kommentare

Seit Veröffentlichung dieses Artikels ist bisher ein Kommentar bei mir eingegangen:
  • RE: Der große YIN-Shift

    Geschrieben am von Der große YIN-Shift - Dorf des Miteinanders

    […] Hier den ganzen Artikel “Der große Yin Shift” lesen: Der große YIN-Shift | Marlon Melzer (marlon-melzer.de) […]

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